Kramer importer

Archive St. Burghard

KRAMER ITALIANA

Noch heute ist der damalige Importeur mit der Marke Kram-IT, abgeleitet von Kramer Italiana, am Markt vertreten. Auch wenn die Motorräder keine Gemeinsamkeiten mit der Kramer mehr aufweisen, so gab es doch gemeinsame Wurzeln.
Da ein Großteil der Zulieferteile für die Kramer-Produktion (Gabeln, Radnaben, Speichen, GS-Schalldämpfer, Tanks, Kotflügel, Seitendeckel, Startnummerntafeln etc.) aus Italien stammte, lag es Nahe eine enge Kooperation einzugehen. Zeitweise ging dies soweit, daß Kramer Italiana Rahmen nach Laubus-Eschbach lieferte und im Gegenzug teilmontierte Kramer erhielt, die in Italien fertig montiert wurden. Das dürfte u.a seinen Grund in den damals geltenden Zoll- und Steuergesetzen gehabt haben.

Foto: Archiv A. Kramer

1ter Cross Equipement - Frankreich

In einem Vorort von Paris war der damalige französische Importeur zu Hause. Frankreich war für Kramer nicht nur ein wichtiger Markt, sondern auch im Bereich der Fahrzeugentwicklung gab es hier eine enge Zusammenarbeit.
So wurde z.B. der Prototyp der Kramer-Rotax, damals noch mit Seitendeckeln aus Alu und aufgeschraubten Startnummernfeldern, in Frankreich in der Presse vorgestellt, während es in Deutschland noch keine Notiz davon gab. Hier wurden erst die Serienmaschinen von der Presse gezeigt und wahrgenommen.
Auch die ersten GS-Prototypen 1978 wurden mit Einfluß aus Frankreich entwickelt und auch dort in der Presse detailliert vorgestellt.

Foto: Archive A. Kramer

Ivry-sur-Seine

Jean Robert - Belgien

Foto: Archiv A. Kramer

Jean Robert und Achim Kramer